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Christoph Mörgeli kämpft als ehemaliger Nationalrat und als Programmchef der SVP Schweiz für den Erhalt des Erfolgsmodells Schweiz und gegen den EU-Beitritt.
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Von Präsident zu Präsident

Publikationsdatum: 
01.02.2018
Publikationskanal: 
Weltwoche

Leider hat unser Bundespräsident beim Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten diese kleine Rede nicht gehalten: «Mister President, unsere Nation freut sich über Ihren Besuch. Die Schweizer Verfassung von 1848 orientierte sich an der uralten eidgenössischen Demokratie-Tradition und an der amerikanischen Verfassung von 1787. Wir übernahmen Ihr Zweikammersystem sowie die Bürger- und Menschenrechte, welche die Freiheit im Staat und vor dem Staat garantieren.

Die USA und die Schweiz sind die beiden ältesten Demokratien der Welt. Wir teilen mit Ihnen den Glauben an die Marktwirtschaft, an die Reife der Staatsbürger, an die Mündigkeit der Konsumenten. Wir haben den nationalen Sozialismus wie dem internationalen Sozialismus nie eine Mehrheit gewährt. Darum ist die Schweiz vom Armenhaus Europas zu einem der wohlhabendsten Länder aufgestiegen. Dabei sind in den letzten 300 Jahren eine halbe Million Schweizer in die USA ausgewandert – ursprünglich wegen bitterer Armut. Heute sind unsere Wirtschaftsbeziehungen enger und umfangreicher als je zuvor.

Wir gratulieren Ihnen zur Steuersenkung auf 21 Prozent. Bei uns liegt der Steuerfuss noch wesentlich tiefer. Wir bewundern Ihre Abschaffung von 22 Verordnungen für jede neue Verordnung. Sie sind uns auch Vorbild im privaten Medienwesen. Genau wie Sie kämpfen wir gegen die wuchernde Bürokratie des Staatsapparats, die Wohlstand für sich selber statt für alle schafft. Wir teilen Ihre Meinung, dass die Macht den Bürgern, nicht den Politikern gehören muss. Auch wir dulden die unkontrollierte Zuwanderung nicht länger und wollen unsere Grenzen wieder schützen. Wir bedauern, dass wir wegen falschen Verträgen die Menschen der USA gegenüber jenen der Europäischen Union diskriminieren. Wir werden das Unrecht korrigieren.

Die Schweiz will genau wie die USA ein unabhängiges Land bleiben. Für den uns umgebenden Grossstaat bildet ein eigenständiges, weltoffenes und wohlhabendes Land im Herzen Europas eine ständige Provokation. Ein Dorn der Freiheit. Darum wird die Schweiz von der EU gegenwärtig leider diskriminiert. Ich kann Ihnen aber versichern, dass die Schweiz niemals einem Staatengebilde beitreten wird, das andere diskriminiert. Gott schütze die Vereinigten Staaten von Amerika, die Schweizerische Eidgenossenschaft und alle Länder und Menschen dieser Welt.»


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