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Vollgas für Voll-Elektrik in Basel

Publikationsdatum: 
22.03.2018
Publikationskanal: 
Weltwoche

Die Polizei ist nichts als die Diplomatie in Lumpen.» Und: «Diplomatie ist die Polizei in Gala-Uniform.» Diese beiden Aussprüche stammen von Napoleon. Sie sind mittlerweile ziemlich falsch. Denn die Diplomaten tragen kaum noch Gala-Uniformen. Und die Polizisten zeigen sich längst nicht mehr in Lumpen. Sie haben schicke Einsatz-, Dienst-, und Gala-Uniformen. Und demnächst – wenn es nach dem rotgrünen Basler Regierungsrat geht – sogar sieben Fahrzeuge der Marke Tesla. Zum Preis von je 140 000 Franken.

Ehedem rückten die Stadtpolizisten mangels anderer Transportmöglichkeiten noch per Tram aus. Oder zu nachtschlafender Stunde, wenn keine Strassenbahn mehr fuhr, ganz einfach zu Fuss. 1943 beschloss beispielsweise die Zürcher Kantonspolizei die Anschaffung von drei Armeemotorrädern und zwanzig Velos. Nach dem Kauf des ersten Automobils für die Verkehrspolizei anno 1930 wurde der Wagenpark allmählich erweitert. Zum Beispiel durch einen Fiat Topolino, der immerhin zwei Personen Platz bot.

Doch Bescheidenheit ist eine Tugend, die man vor allem bei den Vorfahren schätzt. Auch in Sachen polizeiliche Fahrzeugparks ist es damit längst vorbei. Mittlerweile stehen stattliche Einsatzwagen der Marken Mercedes, BMW oder Volvo zur Verfügung. Oder die aktuell in Basel geplanten sieben Tesla X 100D für eine runde Million. Teuer, aber vollelektrisch. Arm an Schadstoffen und darum geeignet fürs reiche Basel. Die Linke lobt, die SVP tobt. Denn die CO2-Bilanz des Tesla ist wegen der aufwändigen Herstellung und Entsorgung kaum besser als jene von Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren.

Es gehe um die ökologische Vorbildfunktion für die Bürgerinnen und Bürger. Wie wäre es mit einer Vorbildfunktion in Sachen Bescheidenheit und Sparsamkeit? Wie wäre es mit einem japanischen Hybrid-Modell? Das kostete die Stadt Basel auch 140 000 Franken. Aber für alle sieben Polizeiautos. Doch der SP und den Grünen in Basel-Stadt ist nur des Beste gut genug. Auch bei den Polizeifahrzeugen. Die Rechnung bezahlt die Chemie. Darum träumen die Rotgrünen von superschnellen Tesla-Boliden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Gleichzeitig lieben sie Strassensperren, Verkehrsbehinderungen und Langsamverkehr. Bereits dichten Basels Fasnächtler: «Dä schnälli Tesla tuet sich lohne, vor allem in dr Drissger-Zone.»


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