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Völlig ohne Fehr und Tadel

Publikationsdatum: 
26.07.2018
Publikationskanal: 
Weltwoche

Gemäss gegenwärtigem Leitbild besteht der Hauptzweck der NZZ-Mediengruppe in der Herausgabe «unabhängiger Medien mit bürgerlich-liberaler Grundhaltung». Die Neue Zürcher Zeitung sei «einer freisinnig-demokra- tischen Ausrichtung» verpflichtet. Wie aber passt dazu die überschwängliche, völlig unkritische Würdigung der Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr? NZZ-Journalist Stefan Hotz schreibt über Fehr, sie führe «die Direktion der Justiz und des Innern kompetent und bis jetzt fehlerfrei». Und er meint «fehlerfrei» völlig ironiefrei.

Offenbar war es kein Fehler, dass unter Jacqueline Fehrs Verantwortung der Schwerverbrecher Tobias Kuster auf Hafturlaub im Zürcher Seefeld einen unschuldigen Mann mit einem Messer erstach. Auf einem Hafturlaub, den Fehrs Parteikollege und Kriminologe Martin Killias als «klaren Fehlentscheid» beurteilte. Ebenso ohne Fehl und Tadel war, dass Jacqueline Fehr den Dietiker Statthalter Adrian Leimgrübler (FDP) entliess – allerdings «unrechtmässig» und im Alleingang statt mit dem Segen des Gesamtregierungsrats, wie  das Verwaltungsgericht rügte. Allein dieser Fehler kostete die Steuerzahler über eine Million Franken. Ebenso war es kein Fehler, dass in Fehrs Justizdirektion der Häftling Hassan Kiko seine Aufseherin Angela Magdici verführte. Um kurz danach mit ihr durch die weitgeöffneten Pforten des Gefängnisses Limmattal zu flüchten.

Die «fehlerfreie» Jacqueline Fehr ist wie eine blindwütige Tarantel auf den marokkanischen Flüchtling Kacem El Ghazzali losgegangen, als dieser der Schweizer Linken Blindheit vor dem politischen Islam vorwarf. Nach der Tötung zweier Kinder durch deren verzweifelte Mutter kanzelte Fehr vor allem die Kesb-Kritiker ab. War auch der Streikaufruf der twitternden Regierungsrätin an alle fussballspielenden Doppelbürger kein Fehler? Oder Jacqueline Fehrs Vorschlag, das Stimmrecht aller älteren Mitbürger einzuschränken? Oder die Peinlichkeit der verschwundenen Kesb-Akten in der Strafanstalt Pöschwies?

Erst wenige Tage im Amt, baute Regierungsrätin Fehr ihr Büro und die vorgelagerten Räume für 650 000 Franken aus – und zwar «inklusive gemütlicher Sofa-Ecke, die Wohnraum-Atmosphäre ausstrahlt». Dies enthüllte übrigens die NZZ. Also dieselbe NZZ, die Jacqueline Fehr heute das Zertifikat «fehlerfrei» ausstellt.


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