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Strahlend in der Niederlage

Publikationsdatum: 
01.12.2016
Publikationskanal: 
Weltwoche
Die Grünen sind am Wochenende mit ihrer ideologischen Energiezwängerei grandios gescheitert. Dies hinderte die «Tagesschau»-Hauptausgabe des Schweizer Staatsfernsehens in seiner Kraft und Herrlichkeit nicht, die Verlierer abzufeiern. «Das Volk verzichtet also deutlicher als erwartet auf ein fixes Abstelldatum für die fünf AKW», meinte die Sprecherin. Das Ergebnis «fiel klarer aus, als von manchen erwartet», belehrte der Kommentator. Wer hat da was erwartet? Die Erwartung einer Zustimmung herrschte ganz offensichtlich vor allem in den Redaktionsstuben des Schweizer Fernsehens.
Denn es folgte ein von langer Hand geplanter Glamour-Beitrag über die Abstimmungsverliererin Regula Rytz. Die Grünen-Präsidentin, deren Partei unter ihrer Leitung um zwanzig Prozent eingebrochen ist, musste keine einzige kritische Frage beantworten. Dafür durften die Zuschauer an ihrem aufregenden Tagesablauf am Abstimmungssonntag teilhaben. Ihre Popularität beim Stadtberner Volk ist unermesslich, denn sie traf in der Menschenschlange vor dem Abstimmungslokal eine Bekannte («Das hat mich schon wahnsinnig berührt»). Regula Rytz durfte im «Tageschau»-Porträt mehr strahlen als alle fünf AKW zusammen. «Jetzt gilt es ernst nach mehreren Jahren Arbeit», meinte die «Tagesschau». Ernst ist vor allem, was unsere Monopolmedienanstalt heutzutage unter Arbeit versteht. Dann durfte Regula Rytz – wie in der hiesigen Zwangsgebühreninformation üblich – die Forderungen ihrer «sehr starken Minderheit» diktieren. Als ob es die Mehrheitsmeinung wäre. Grüne, Linke und das Schweizer Fernsehen trösteten sich mit Regula Rytz in der gemeinsamen Niederlage («hoher Ja-Stimmen-Anteil», «gutes Resultat»).
Glaubt jemand, die «Tagesschau» habe trotz Auftrag zur Unparteilichkeit den damaligen SVP-Präsidenten Toni Brunner am Tag der Masseneinwanderungs- oder Durchsetzungs-Abstimmung begleitet? Fehlanzeige. Einen Sieg wollten die Grünen und die «Tagesschau» dann aber doch noch feiern. Wenn auch einen vorgezogenen Sieg. Bei der Energiestrategie 2050 mitsamt Atomausstieg werde die SVP mit ihrem Referendum «beim Volk nicht durchkommen». Und weiter im Text der grünlichen Propheten vom Leutschenbach: «Der Sieg ist den Atomgegnern sicher.» Da ist es tröstlich zu wissen, dass beim Schweizer Staatsfernsehen auch der Sieg der Trump-Gegner sicher war.

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