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Spaltpilzsuche beim Freisinn

Publikationsdatum: 
13.07.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
SP, Grüne und CVP haben es gut. Sie können den Abstimmungskampf über die linke Altersreform 2020 getrost den Medien überlassen. Etwa dem Schweizer Fernsehen, das im politischen Mausoleum fündig wurde: Die «Tagesschau» präsentierte die FDP-Abweichlerin Christine Egerszegi als «Architektin» des «Generationenprojekts». Der Freisinnigen sei es wichtig, «dass ihr Kind nach Jahren der Debatte jetzt bei Volk und Ständen durchkommt». Die Aargauerin hat sich jederzeit als zuverlässiger Spaltpilz im bürgerlichen Lager bewährt. So unterstützte sie die Wiederwahl von SP-Ständerätin Pascale Bruderer statt ihren Parteifreund Philipp Müller.
Zwar haben die FDP-Delegierten mit 256 zu 5 Stimmen wuchtig die Nein-Parole gegen die Altersreform 2020 beschlossen. Doch der Tages-Anzeiger hat mit dem St. Galler Regierungsrat Martin Klöti einen weiteren freisinnigen Abweichler ausfindig gemacht. In einem Interview darf Spaltpilz Klöti ausführlich erklären, warum seine Partei falschliegt: «Ehrlich gesagt: Ich kann die Vehemenz, mit der einige Parteikollegen und viele Junge gegen diese Reform kämpfen, nicht verstehen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, sie zu mehr Besonnenheit aufzurufen.»
Dann zählt der Tages-Anzeiger sämtliche drei Freisinnigen auf, die er neben Martin Klöti auf der Seite des Mitte-links-Lagers aufgespürt hat: den Neuenburger Ständerat Raphaël Comte sowie die Waadtländer Nationalräte Laurent Wehrli und Fathi Derder. Der Kommentar kommt zu folgendem Fazit: «Wie sehr diese Unterstützer die ablehnende Haltung der FDP schwächen, lässt sich noch nicht sagen. Die Abweichler wollen sich jedenfalls nicht in die Kampagne der Reformbefürworter einspannen lassen.»
Doch genau das tun sie mit ihrer öffentlichen Abweichlerei: Sie lassen sich in die Kampagne der Befürworter einspannen. Nämlich in jene, die der Tages-Anzeiger seit Monaten führt. Der Kampagnenleiter heisst Christoph Lenz. Der Spaltpilzsucher für die Vorlage vom 24. September war Ständeratskandidat der linksextremen Alternative Liste und politisierte im Grossen Stadtrat von Schaffhausen. Er sagte: «Ich denke, wir können junge linke WählerInnen abholen, die sich von der SP nicht angesprochen fühlen.» Für Aufsehen sorgte Christoph Lenz im September 2002: Der hemmungslos politisierende Journalist zerstörte hemmungslos SVP-Plakate.

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