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Phantom-Zahnärzte aus der EU

Publikationsdatum: 
30.03.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Die Personenfreizügigkeit wird zum Stolperstein für die Europäische Union. Ohne Masseneinwanderung aus Osteuropa hätte es im Vereinigten Königreich keinen Brexit gegeben. Eine Marine Le Pen wäre in Frankreich ebenso undenkbar wie ein Beppe Grillo in Italien, eine Frauke Petry in Deutschland oder ein Geert Wilders in den Niederlanden. Dennoch singen auch unsere Eliten das Hohelied des Erfolgsmodells Personenfreizügigkeit – die Mehrheit der Politiker, der Verwaltung, der Medien. Und der Rektorinnen und Rektoren der Universitäten. Und der Dekaninnen und Dekane der Fakultäten.
Doch in der Wirklichkeit passiert dies: Zahnärztinnen und Zahnärzte dürfen ihren Beruf im gesamten Schengen-Raum frei ausüben. Brüssel hat befohlen, dass die Diplome aller entsprechender Länder formell gleichwertig sind. Seit Inkrafttreten der bilateralen Verträge 2002 haben über 4000 Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner aus dem EU-Raum ihre Diplome von der Schweiz anerkennen lassen. Viele von ihnen praktizieren mittlerweile hierzulande, weil die Löhne hoch, die Patienten zahlungskräftig und die Lebensbedingungen attraktiv sind.
Nun berichtet das Swiss Dental Journal, dass die praktische Tätigkeit der Zahnärzte in den verschiedenen EU-Ländern teilweise sehr mangelhaft unterrichtet wird. Komplexe Behandlungsmethoden wie Basiselemente würden an manchen EU-Hochschulen nur oberflächlich gelehrt: «Ein Student von dreien konnte in seinem Studium nie eine Prothese fixieren. Fast jeder zweite Student hat nie eine Wurzelbehandlungsrevision vorgenommen.»
Eine Studie der Universität Rennes habe in fünfzehn EU-Staaten das unglaubliche Resultat erbracht, dass jeder zehnte Zahnarzt im Studium nie einen lebenden Patienten behandelte. Autsch. Das gesamte Wissen kommt in diesen Fällen von Vorlesungen und Büchern. Oder vom Zuschauen. Oder vom Phantom aus Kunststoff. Noch nicht einmal aus Zahnärzteserien. Weil es keine Zahnärzteserien gibt. Mit einer einzigen Ausnahme aus DDR-Zeiten. Die Nichtumsetzung der Massenzuwanderungsinitiative kann also körperliche Beschwerden bereiten. Denken Sie beim nächsten Zahnarztbesuch an die Missstände in der Ausbildung mancher EU-Staaten. Andernfalls empfiehlt es sich, den entsprechenden neuniedergelassenen Zahnarzt besonders freundlich zu begrüssen. Möglicherweise sind Sie sein erster Patient.

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