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Nichts als Ärger mit der Stadt

Publikationsdatum: 
08.03.2018
Publikationskanal: 
Weltwoche

Die Stadt Zürich ist für die sie umgebende Landschaft seit Jahrhunderten ein Sorgenkind. Bürgermeister Hans Waldmann wollte das ländliche Textilgewerbe zugunsten des Monopols der städtischen Zünfte einschränken. Dann liess er die Hunde der Bauern töten, weil sie angeblich den Wildbestand für die feinen Herren schädigten. Waldmann wurde 1489 enthauptet. Die Wädenswiler verweigerten der Stadt 1646 die allzu masslos eingeforderten Steuern; drei Anführer verloren ihren Kopf.

1794/95 baten die Stäfner die Gnädigen Herren der Stadt Zürich ehrerbietigst um Gewerbefreiheit und Bürgerrechte. Das Dorf wurde militärisch besetzt, die Urheber der Bittschrift von der Stadt ins Gefängnis geworfen, verbannt oder schwer gebüsst. Einen Aufstand der unzufriedenen Landleute oberhalb Horgens von 1803 liess die Stadt Zürich noch einmal militärisch niederschlagen. Der Schuster Willi und zwei Mitbeteiligte wurden hingerichtet.

Seither sind im Zürcher Rathaus die gepuderten Perücken und die weissen Halskrausen verschwunden. Es regieren nicht mehr die alten Bürgergeschlechter der Escher, Hirzel und Rahn. Sondern die linken Zuwanderer Estermann aus Kriens, Ledergerber aus Engelberg und Mauch aus Oberlunkhofen. Konstant über die Jahrhunderte blieb aber die Überzeugung der Stadtbewohner, dass die Landschaft für ihr Leben aufkommen müsse. In Zürich winken subventionierte Wohnungen bis 230 000 Franken Jahreseinkommen. Und subventionierte Kinderkrippen bis 200 000 Franken Bruttolohn.

Fünf Milliarden Franken sind im letzten Vierteljahrhundert an Ressourcenausgleich vom Land in die Stadt geflossen. Die rot-grün regierte Stadt verdient üppig an den Grundstückgewinnsteuern der verhassten Banken. Und an der Höherbewertung der Aktien des verhassten Flughafens. Der Kanton bezahlt enorme Summen für Bildung, Gesundheit und Kultur. Und einen fetten Zentrumslastenausgleich. Der Bund investiert Milliarden in städtische Bahnhöfe. Die Stadt verriegelt den Zugangsverkehr, verengt die Strassen und hebt Parkplätze auf. Höchste Zeit, dass die bürgerliche Mehrheit der Landschaft der städtischen Dauerparty den Geldhahn zudreht. Der Zentrumslastenausgleich ist sofort einzustellen. Denn der Zürcher Stadthaushalt ist ein Haushalt von Egoisten. Alle wollen essen. Aber niemand will das Geschirr spülen.


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