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Mittendrin im Flüchtlingsstrom

Publikationsdatum: 
27.07.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Im September 2015 zog die NZZ das trockene Fazit: «Angesichts der Flüchtlingswelle haben die Medien, besonders in Deutschland, die kritische Distanz verloren. Die Berichterstattung geriet zur Kampagne.» Eine fast 200-seitige Studie der Hamburg Media School und der Universität Leipzig bestätigt jetzt diesen Befund. Der renommierte Medienwissenschaftler Michael Haller, der das Forschungsteam leitete, ist nicht als dumpfer Nationalkonservativer verdächtigt – er arbeitete früher für die linksliberale Zeit und für den noch linksliberaleren Spiegel.
Das Ergebnis der Studie: Beim Flüchtlingsstrom strömten die Journalisten kritiklos mit. Die deutschen Zeitungen wurden zu Volkserziehungsbroschüren. Die Medien kontrollierten statt des Handelns der Politik das Denken der Bürger. «Und weil die Lebenswirklichkeit ebenjener Bürger die Redakteure nur beim Beifallklatschen für die Regierung irritieren könnte, kommt sie in den Blättern gar nicht erst vor» (Die Zeit). Kurz: Die Medien haben angesichts der «Willkommenskultur» versagt. Statt offene Diskussionen zu ermöglichen, haben sie solche erstickt. Wer nicht mitapplaudierte, wurde sofort der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus verdächtigt.
Hierzulande wird es keine Studie über die damalige Berichterstattung der Schweizer Medien geben. Denn unsere Medienwissenschaftler haben alle Hände voll zu tun, das Monopol der SRG zu verteidigen und Staatsgelder für die Presse zu fordern. Aber kritischer als in Deutschland ging’s 2015 bei uns nicht zu. Beim Blick durften dreizehn «Flüchtlinge» eine Ausgabe gestalten («Wir wollen helfen, dieses unermessliche Leid zu mildern»). Wer da nicht in Tränen ausbrach, war ein Unmensch. Beim Fernsehen SRF moralisierten Moderatoren und moderierten Moralisten. Ihre «Informationen» verbanden sie mit Aufrufen zum Spendensammeln.
Die Aargauer Zeitung ortete «xenophobe Aktionen» und meinte, die Flüchtlinge seien «zu Gast bei Feinden». Für den Tages-Anzeiger gedieh «der Hass auf Ausländer in den neuen Bundesländern». Doch nun wachse der Druck, «mit Flüchtlingen menschenwürdig umzugehen». Noch schwülstiger befand das St. Galler Tagblatt: «Ohne Menschlichkeit gibt es auch keine Menschen mehr.» Nur einer blieb felsenhart im Tränenstrom des Flüchtlingsstroms. Frank A. Meyer im Sonntagsblick: «Ja, Europa muss eine Festung sein.»

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