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Meinungspluralität des Roger de Weck

Publikationsdatum: 
03.11.2016
Publikationskanal: 
Weltwoche
Das Forum für Universität und Gesellschaft soll im Auftrag der Universität Bern eine Brücke zwischen Hochschule und Gesellschaft bilden. Selbstverständlich nur zur SVP-freien Gesellschaft des Kantons. Denn einziges Auswahlkriterium der 37 Forumsmitglieder bildet diese entscheidende Hürde: Man darf nicht zu jenem Drittel von Bernerinnen und Bernern gehören, die SVP wählen. Jetzt sorgt sich ausgerechnet dieses staatlich finanzierte Inzuchtgrüppchen um die «Informations- und Meinungspluralität». Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe «Medien im Umbruch: Direkte Demokratie in Gefahr?» lud das Forum am letzten Samstag SRG-Generaldirektor Roger de Weck aufs Rednerpodest.
Es kam, wie es kommen musste. Gegen Ende seiner Amtszeit hat unser oberster Staatspublizist zu seinem wichtigsten Thema zurückgefunden: «De Weck warnt vor Christoph Blocher», titelten nach seinem Berner Vortrag die Zürcher Landzeitungen. De Weck warnte auch vor Markus Somm. Und vor Christoph Mörgeli. Der Freiburger Meinungspluralist hat allergrösste Erfahrungen mit der Meinungspluralität: Seine politische Chefin Doris Leuthard (CVP) wird SRG-Verwaltungsratspräsident Viktor Baumeler (CVP) durch Jean-Michel Cina (CVP) ablösen. Doch diese Alleinregierung einer 11-Prozent-Partei war kein Thema bei de Wecks Warnruf «Direkte Demokratie in Gefahr».
Selbstverständlich sieht Roger de Weck die direkte Demokratie und die Meinungspluralität auch dann nicht in Gefahr, wenn sein Westschweizer Nachfolger durch Gemauschel, ohne Ausschreibung auf dem Berufungsweg, mit einem 1,2-Milliarden-Budget auf den SRG-Chefsessel gehievt wird. Dafür sieht er es als seine öffentlich-rechtliche Zwangsgebührenaufgabe, mit Kreditschädigung und Rufmord die gedruckten Zeitungen zu ruinieren. Mit diesen könne man nur noch drei bis fünf Jahre Geld verdienen. «Dann ist Schluss.»
Und sogleich träten reiche Käufer auf den Plan, warnte der reiche Mehrfamilienhausbesitzer Roger de Weck. Er meinte Christoph Blocher. Diesem geht es selbstverständlich nicht um Meinungspluralität. Sondern um politische Interessen, Populismus und «schreckliche Vereinfachung». Nach siebzig Jahren stiegen «die Hitzköpfe wieder aus ihren Löchern». Es ist typisch für die Einfalt dieses Meinungsvielfältlers: Wenn jemand eine andere Meinung hat, kommt ihm nur Nazi in den Sinn.

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