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Linksideologen des Asphalts

Publikationsdatum: 
04.05.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Am meisten Strassen und Plätze gibt es in den Städten. Am meisten Linke gibt es in den Städten. Die Folge ist, dass die Linken die städtischen Strassen und Plätze nach ihrer Ideologie benennen. Und natürlich auch nach ihren Ideologen. Und zwar immer hemmungs- und schamloser. Noch 2014 hiess der drittwichtigste Umsteigeknoten des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Bern «Ausserholligen». Doch seither heisst das altbekannte Ausserholligen neu «Bern Europaplatz».
Warum wird eine jahrhundertealte Flurbezeichnung ausradiert und zum EU-kompatiblen «Europaplatz»? Gemäss Bund hätten die «an diesem Platz ansässigen Institutionen» eine Umbenennung gewünscht. Im Klartext sind dies die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) des Bundes, das Bildungszentrum für Pflege und das «Haus der Religionen». Allesamt Institutionen, welche die Steuerzahler tragen, die jedoch über Namensänderungen nicht befragt, dafür umso mehr geistig infiltriert werden. Noch 1982 weigerten sich die Anwohner der Berner Südbahnhofstrasse standhaft, eine Umbenennung nach dem Sozialisten- und Streikführer Robert Grimm hinzunehmen.
Fast noch schlimmer als die Berner mit ihrem «Europaplatz» trieben es die Asphalt-Ideologen in Basel. Dort wurde 1996 nach dem verlorenen EWR-Kampf aus Trotz eine «Brüssel-Strasse» installiert. Wer linker Basler National-, Regierungs- oder Ständerat war wie Fritz Hauser, Gustav Wenk oder Eugen Wullschleger, hat einen Strassennamen so gut wie auf sicher. Bei Fritz Hauser gab es als Zugabe sogar noch eine Promenade.
Am buntesten geht’s wie immer in Zürich zu und her, wo es bei Strassen und Wegen von Sozi-Politikern nur so wimmelt: Karl Bürkli, Herman Greulich, Konrad Ilg, Emil Klöti, Otto Lang, Adolf Lüchinger, Ernst Nobs, Emil Oprecht, Jakob Peter, Otto Schütz. Zur Abwechslung dürfen es auch Kommunisten wie Fritz Brupbacher oder Rosa Bloch sein. Oder eine so eminente Persönlichkeit wie Otto Nauer, der 1971 bis 1987 als unauffälliger Sozialdemokrat im Nationalrat sass.
Wer aber eine «Asylstrasse» findet, verdächtigt die SP zu Unrecht. Es handelt sich hier nicht um eine linke Huldigung an die staatliche Betriebsamkeit zugunsten von meist jugendlichen «Flüchtlingen». Sondern ganz bürgerlich um den Standort eines Heims für unsere betagten Mitbürgerinnen und Mitbürger.

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