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Lieber Fahrer statt Pfarrer

Publikationsdatum: 
17.08.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Angela Merkel ist bereits am Ziel. Dabei hat das Rennen noch gar nicht richtig begonnen. Die alte Bundeskanzlerin wird die neue Bundeskanzlerin. Es sei denn, sie heisse demnächst nochmals eine Million «Flüchtlinge» willkommen. Oder sie ziehe mit Donald Trump in den Krieg gegen Kim Jong Un. Oder sie bekenne sich als Fan der Südkurve des FC Bayern München («Euer Hass ist unser Stolz»).
Dabei handelt es sich bei Angela Merkel um ein gespenstisches Phantom. Über ihre ersten 35 Lebensjahre weiss man kaum etwas. Nur so viel ist bekannt: Sie war in ihrem früheren Leben nicht unpolitisch, sondern stark vom Vater beeinflusst – einem Pfarrer und kommunistischen Überzeugungstäter. Seit der Schulzeit war klein Angela in die politischen Organisationen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands eingebunden. Sie diente der Diktatur nicht als Mitläuferin. Sondern als Funktionärin in der unfreien «Freien Deutschen Jugend» und in der Betriebsgewerkschaft. Ihre politischen Hauptförderer waren Stasi-Mitarbeiter. Bis zuletzt glaubte sie an den «demokratischen Sozialismus» in einer eigenständigen DDR. Erst nach dem Mauerfall und dem Okay des Kremls entdeckte Angela Merkel gleichsam über Nacht die deutsche Einheit und die Marktwirtschaft.
Merkels Jugend ist aufs Engste verbunden mit einer sozialistischen Staatskirche. Später erst hat sie an der Mär einer aufrecht-oppositionellen Pfarrfamilie inmitten eines Meers von Unglauben gestrickt. Tatsächlich arbeitete ihr Vater («der rote Pastor») jedoch eng mit dem Regime zusammen. Dennoch hat Tochter Angela – befragt nach dem Beruf des Vaters – jeweils gemurmelt: «Fahrer.» Kam man ihr nicht auf die Schliche, war sie fein raus. Hielt man ihr später vor, ihr Erzeuger sei doch Pfarrer, nicht Fahrer, konnte sie sich herausreden, sie sei falsch verstanden worden.
Der Holzweg der evangelischen DDR-Staatskirche wäre eigentlich Fingerzeig für die meist sozialistisch politisierenden evangelischen Kanzelredner der Schweiz. Die Schäfchen wandten sich in Ostdeutschland noch dramatischer ab, als sie es bei uns tun. 33 Stadtzürcher Kirchgemeinden werden zum einzigen «Reformierten Stadtverband». Unter Leitung des Mannes von alt Stadträtin Esther Maurer (SP). Tröstlich und aufrichtend bleibt da allein Gottes Lachen. Laut vernehmlich selbst im Leichenzug der Kirche.

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