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Krampfhaft kampfhaft

Publikationsdatum: 
08.12.2016
Publikationskanal: 
Weltwoche
Letzten Samstag hat die SP Schweiz ihr neues Wirtschaftspapier verabschiedet. Sie fordert den Klassenkampf, die Überwindung des Kapitalismus, die staatliche Planwirtschaft sowie den Mitbesitz der Angestellten an den Firmen und deren Produktionsmitteln. Das sind exakt dieselben Rezepte, wie sie die SPD 1948 für Deutschland verlangt hat. Nicht auszudenken, welch wirtschaftliche und soziale Katastrophe über Deutschland hereingebrochen wäre, wenn sich damals diese SPD-Rezepte statt der Marktwirtschaft von Ludwig Erhard durchgesetzt hätten.
Doch was kümmern unsere Sozis die Erfahrungen der Lebenswirklichkeit? Sie setzen auf staatliche Preisbindungen, die freie Menschen der Bürokratie, ja dem totalitären Zwang ausliefern. Sie schreien nach Rezepten, die Waren und Güter vom legalen Markt in den Schwarzmarkt verdrängen würden. Die SP-Grössen fordern all dieses nicht, um ihre Mitmenschen glücklicher zu machen. Sondern um ihre Macht auszuweiten und über uns Bürgern die Peitsche zu schwingen. Es wäre die radikalste Vernichtung der Freiheit des Einzelnen. Es wäre die Übertragung der vollen Macht an Regierende, Funktionäre und Gewerkschafter. Der gemütliche Ludwig Erhard wurde bei solch diktatorischen Klassenkämpfern ungemütlich. Er nannte sie fallweise «negative Elemente», «traurige Gestalten» oder «Pinscher».
SP-Präsident Christian Levrat behauptet, er sei durch seine Wahlbeobachtungen in den USA in seinen Rezepten bestärkt worden. Die Antwort auf die Trump-Wahl heisse Klassenkampf. Levrat hätte bei seinem von uns Steuerzahlern finanzierten Trip besser Abraham Lincoln verinnerlicht: «Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.»
Und die Bürgerlichen? Statt der gefährlichen Anmassung der Sozis entschlossen entgegenzutreten, kuschen sie. Und sorgen für ständig noch mehr «flankierende Massnahmen» auf Kosten des liberalen Arbeitsmarktes. Die Bürgerlichen züchten so bedenkenlos kleine Stalins, Castros und Lulas heran – kommunistische Wutkleinbürger, die den Gewinn teilen wollen, ohne die Verantwortung für Verluste zu tragen. An der SP-Spitze sitzen gefährliche Geisterfahrer. Sie finden das Klassenlose klassisch. Und das Kostenlose köstlich.

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