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Jauchzer der Solidarität

Publikationsdatum: 
22.06.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
65 000 afrikanische und arabische Migranten haben seit Jahresbeginn Italien erreicht. Auf die Reise schicken die Familienclans die körperlich fittesten unter den jungen Männern. Der deutsche Bundesentwicklungsminister Gerd Müller warnt vor 100 Millionen Menschen aus Afrika. Hierzulande erreichen die Folgekosten des Asylwesens mittlerweile die Gemeinden – die Sozialkosten für die «vorläufig Aufgenommenen» sind nicht mehr zu stemmen. Höchste Zeit also, dass etwas geschieht.
Und das geschieht: Die profitierenden Hilfswerke starten grossangelegte Imagekampagnen mit Vorzeigeflüchtlingen. Derzeit vernehmen wir über die «Menschen auf der Flucht» nur Schönes, Edles und Gutes. Die Coopzeitung berichtet über den afghanischen Teenager Hamid: «Cool sieht er aus mit seiner grünen Baseballjacke und dem ins Gesicht fallenden Haar.» Er hat ein Zuhause bei einer Pflegefamilie gefunden und meint schnörkellos: «Hier habe ich die Chance, zur Schule zu gehen, etwas zu lernen und irgendwann meiner Familie zu helfen.»
Fürs Migros-Magazin hat Cisse Sekou von der Elfenbeinküste «sein kreatives Händchen für Textilien entdeckt». Nun arbeitet der 27-Jährige an einer Karriere als Modedesigner, denn «er möchte dem Gastland mit Schere, Charme und Massband etwas zurückgeben». In der Fernsehsendung «Grüezi Schweiz» erleben wir mit der netten Syrerfamilie Al Sheikh den Ramadan. In «10 vor 10» begleiten wir den dreissigjährigen Palästinenser Yousef Abujarad bei der Arbeitssuche als Kameramann und Reporter: «Ich möchte hier etwas Positives machen, eine positive Rolle spielen.» Unterstützt wird der abgewiesene Asylbewerber mit Dauerbleiberecht vom Hilfswerk Heks.
Wir Steuerzahler tragen denn auch zu vier Fünfteln die neueste Heks-Kampagne «Farbe bekennen für eine menschliche Schweiz». In verschiedenen Workshops werden laut Zeitschrift Reformiert Asylbewerber in die Disziplinen Jodeln, Jauchzen, Alphornblasen und Schwingen eingeführt. Zum Abschluss gab’s ein «urchig-urbanes Älplerfest» auf dem Berner Bundesplatz. «Wir spielen bewusst mit den Traditionen, indem wir aufzeigen, dass die hier vorgestellten Bräuche gar nicht mal so typisch schweizerisch sind.» Vor allem spielen die Hilfswerkler bewusst mit unserer Hilfsbereitschaft. Eine gewisse Naivität mag typisch schweizerisch sein. Nicht aber eine grenzenlose Dummheit.

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