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Grüner kalter Krieger

Publikationsdatum: 
08.06.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht nicht ein, weshalb sein Land viele Milliarden in einen «Green Climate Fund» zahlen soll. Diese famose Gründung der Uno befindet sich – komfortabel eingerichtet – in der südkoreanischen Stadt Incheon. Bis 2020 sollen Gelder in der Höhe von 100 Milliarden Dollar von den Industrieländern in die Entwicklungsländer fliessen. Pro Jahr. Angeblich zwecks Minderung von Treibhausgasemissionen und für Massnahmen gegen den Klimawandel. In Wirklichkeit zur Finanzierung von Marktkonkurrenten und irgendwelcher Potentaten samt deren Sippe.
Selbstverständlich zahlen auch wir Schweizer geduldig in den Green Climate Fund. Denn hierzulande gibt’s keinen sparsamen Donald. Sondern eine freigebige Doris. Und dazu einen tapferen kalten Krieger. In der Person des grünen Nationalrats Bastien Girod. «So nicht, Donald Trump», schleuderte er in 20 Minuten dem US-Präsidenten entgegen. Weil sich dieser vom Pariser Klimaabkommen zurückzieht, will Girod sämtliche Produkte aus den Vereinigten Staaten mit einer CO2-Steuer belegen. Zuerst via Twitter. Und jetzt via Vorstoss.
Girod ist ein Studierter. Aber kein Gescheiter. Er mag ein Ökologe sein. Ein Ökonom ist er nicht. Girod führt uns mit seinen Besteuerungsfantasien zurück ins wegelagernde Mittelalter. Und zu den Keulenkriegen der Höhlenbewohner. Denn eine Besteuerung amerikanischer Waren trifft nicht hauptsächlich den von Bund und ETH rundum finanzierten Girod. Sondern sämtliche Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten. Sie zahlen mehr für PCs, Bildschirme, Drucker, Mobiltelefone, Autos, Kleider, Drogerieartikel, Pharmazeutika, Lebensmittel usw. Nicht nur das. Wer Wirtschaftskrieg sät, wird Wirtschaftskrieg ernten. Sobald die Exportnation Schweiz für Produkte aus den USA Strafzölle einführt, werden Schweizer Produkte in den USA mindestens genauso strafbesteuert. Das wäre ausgesprochen schlecht für Nestlé, Novartis, Roche, ABB, Holcim, Kühne + Nagel, Schindler und viele, viele tüchtige KMU. Bastien Girods Strafsteuer bedeutet Arbeitsplatzvernichtung und Wirtschaftstotenstille.
Niemand erwartet von Bastien Girod und den Grünen, dass sie alles richtig machen. Aber sie sollten zumindest nicht alles falsch machen. Es bleibt nur die Hoffnung, dass unser Staat nicht Girods Intelligenz besteuert. Da ginge er glatt pleite.

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