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Christoph Mörgeli kämpft als ehemaliger Nationalrat und als Programmchef der SVP Schweiz für den Erhalt des Erfolgsmodells Schweiz und gegen den EU-Beitritt.
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Getrampel und Getrumpel

Publikationsdatum: 
27.04.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Reisen bildet. Bildet Reisen? Peter Winkler von der Neuen Zürcher Zeitung hat in seinem Berufsleben ein grosses Stück Welt gesehen. Er weilte einst als IKRK-Delegierter im Sudan und in Sri Lanka. Dann berichtete er für die NZZ nacheinander aus Afrika, Moskau und Brüssel. Eine je nach Standpunkt auf- oder absteigende Karriere. Seit 2011 schreibt Peter Winkler als Washington-Korrespondent über das Geschehen in der führenden Weltmacht. Das tat er auch in der letzten Wochenendbeilage.
Weil’s so bequem ist, wartete er mit dem abgedroschenen Vergleich von Donald Trump, Silvio Berlusconi und Christoph Blocher auf: «Vor den USA hatten schon Italien und die Schweiz erfahren, dass erfolgreiche und wohlhabende Unternehmer zwar auch darin erfolgreich waren, politische Landschaften umzupflügen und eine Aufbruchstimmung zu schaffen, dass sie aber in der Regierungsverantwortung eine durchzogene Bilanz hinterliessen.» Es bedarf einer eigenartigen politischen Beobachtungsgabe, Christoph Blochers mittlerweile 43 Jahre dauernde politische Tätigkeit mit dem Begriff «ungeduldige Hektik» zu umschreiben. Und Blocher in Verbindung zu bringen mit Trumps «totaler Unerfahrenheit in politischen Prozessen».
Als Blocher 1974 seine Laufbahn im Gemeinderat Meilen begann, war er noch längst nicht der «erfolgreiche und wohlhabende Unternehmer». Dennoch setzt Brechstangenjournalist Winkler Blochers Weg als Kantonsrat, Nationalrat und Bundesrat mit jenem zweier Quereinsteiger gleich. Und was genau versteht der NZZ-Mann unter «durchzogener Bilanz» im Bundesrat? Etwa die drastische Reduktion der Asylanträge? Blochers mit fast 70 Prozent siegreiche Volksabstimmung über das neue Asyl- und Ausländerrecht? Meint er das unter ihm verabschiedete, überarbeitete Strafrecht? Oder das von der Amtsvorgängerin völlig vermasselte Bundesgerichtsgesetz, das Blocher ziemlich einstimmig durch beide Parlamentskammern brachte?
Doch fast erschreckender als das politische Fehlurteil der NZZ ist das wirtschaftliche. Wie stellt man sich dort mittlerweile eigentlich einen erfolgreichen Unternehmer vor? Mit «Oppo- sition als Programm», «Rhetorik des starken Mannes», «amateurhaftem Vorprellen», Entscheiden «per Federstrich». Längst haben in der Redaktion des Wirtschaftsblatts seltsame Ansichten über die Wirtschaft Einzug gehalten.

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