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Empörung am Sonntag

Publikationsdatum: 
20.10.2016
Publikationskanal: 
Weltwoche

Nicht genug, dass sich Parlamentarierinnen im Bundeshaus keine fünf Meter bewegen können, ohne sexuell belästigt zu werden. Letzten Sonntag gab’s noch weiteres Empörungspotenzial in unseren Sonntagszeitungen. Zumindest in der kleineren Stiefschwester unter Federführung eines Journalisten, der noch immer so schreibt und denkt wie damals, als er im SP-Sekretariat gearbeitet hat. Christof Moser zitierte in der Schweiz am Sonntag empörte Freisinnige. Und feierte deren Abkehr von der SVP bei der Energiestrategie 2050 etwa so hymnisch wie den altrömischen Sklavenaufstand unter Spartacus.

Dabei hat die FDP einstmals eine Petition für ein Referendum zur Energiestrategie eingereicht. Und die «vollständige Liberalisierung des Strommarkts bis 2015» verlangt. Und «höhere sowie neue Steuern und Abgaben für Förderprogramme» verworfen. Und in ihrem Positionspapier wörtlich geschrieben: «Die FDP fordert: Volksabstimmung über das Gesamtpaket der Energiestrategie 2050.» Innert zwei Tagen erfolgte das freisinnige Linksumkehrt: Kein Zusammengehen mit der SVP. Kein Referendum. Keine Volksabstimmung.

Zuvor haben die energieintensiven Grossunternehmen Rabatte herausgeschlagen. Und das Gewerbe wurde mit fetten Aufträgen bei der Gebäudesanierung geködert. Doris Leuthard verteilte das süsse Gift des Energiesozialismus, wo immer sie konnte. Jetzt sprach Christoph Blocher liberalen Klartext: Da wurde auch die Wirtschaft, das Bürgertum, der Freisinn gekauft. Die Energiestrategie 2050 ist das teuerste Verstaatlichungsprojekt seit 1291.

FDP-Vizepräsident und Nationalrat Christian Lüscher empörte sich über Blocher mit Worten von nicht zitierfähiger Primitivität. «Niemand hat mich je gekauft», ereiferte sich der Genfer Anwalt, der in Bundesbern ganz unverfroren für kasachische Klienten weibelte. In der Aussenpolitischen Kommission wie in der Rechtskommission entschied und beriet Lüscher eifrig mit, wie mit Potentatengeldern umzugehen sei. Derselbe Christian Lüscher handelte mit dem nigerianischen Regime einen Deal zugunsten des von ihm vertretenen Abba Abacha aus, Sohn des brutalen nigerianischen Militärdiktators Sani Abacha, der seinem Volk Milliarden gestohlen hat. Dafür bezog Lüschers diskrete Kanzlei 1,8 Millionen Franken. Doch Lüscher ist selbstverständlich nicht gekauft. Höchstens anständig bezahlt.


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