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Durchgeknallte Menschenrechtler

Publikationsdatum: 
23.11.2017
Publikationskanal: 
Weltwoche
Der Uno-Menschenrechtsrat ist eine Erfindung von alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Wahlgremium bildet die Uno-Vollversammlung. Voll war die Vollversammlung offensichtlich vor allem bei ihrer Staatenauswahl: Über die Menschenrechte wachen Musterknaben wie Ruanda, wo 90 Prozent des Tutsi-Volkes massakriert wurden. An der Elfenbeinküste sind willkürliche Verhaftungen und aussergerichtliche Tötungen an der Tagesordnung. Togo betreibt Kindersklaverei und Zwangsarbeit im grossen Stil. In Nigeria werden Homosexuelle gesteinigt. In Kenia gehören Kinderprostitution und Mädchenbeschneidung zum Alltag.
Laut 20 Minuten rügte der Irak die hiesige Frauendiskriminierung bei den Löhnen. Gleichzeitig hören wir von irakischen Frauen über ihre Männer den Aufschrei: «Sie halten uns wie Tiere» (Spiegel online). Russland kritisiert die Überfüllung der Schweizer Gefängnisse; das Zuchthaus Polareule im russischen Westsibirien gilt als zweitschlimmstes der Welt. Ungarn kritisiert die SVP-Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter». Viktor Orbán hatte aber kein menschenrechtliches Problem, sein Volk bei der Aufnahme von gerade mal 1294 Flüchtlingen mit 98 Prozent Nein abstimmen zu lassen. Venezuela, wo eine Linksdiktatur blühende Landschaften mit reichen Bodenschätzen völlig zugrunde gewirtschaftet hat, schreit zetermordio über die Schweiz wegen «zu rechten Medien». In Venezuela sind bürgerliche Zeitungen längst verboten. Und sogar linke Zeitungen am Verschwinden – wegen Papiermangel.
Wie kommen solche Länder zu ihren abartigen Menschenrechtsbefunden? Sie holten sich ihre Informationen bei den hiesigen Hilfswerklern. Dann besuchten sie das Departement von Simonetta Sommaruga, wo sie politisch zusätzlich aufgerüstet wurden. Die Uno-Jauche, die sich die Schweiz über den Kopf schütten lässt, wird von den Schweizer Gutmenschen-NGOs und von den Beamten des Justizdepartements angerührt. Und damit erst noch von den Steuerzahlern finanziert. Es ist eine Schande, wie Bundesbern solchen Uno-Denunzianten im In- und Ausland hofiert. Auch unser Land braucht nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen. Was nützt es, wenn wir den Machthabern im Irak, in Russland, Ungarn oder Venezuela zurufen: «Ihr habt die Menschenrechte gebrochen!»? Sie werden antworten: «Macht nichts, dann machen wir halt neue!»

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