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Christoph Mörgeli kämpft als ehemaliger Nationalrat und als Programmchef der SVP Schweiz für den Erhalt des Erfolgsmodells Schweiz und gegen den EU-Beitritt.
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Die drei Eidgenossen

Publikationsdatum: 
16.08.2018
Publikationskanal: 
Weltwoche

Pfister: Wir müssen über den EU-Rahmenvertrag und über die eidgenössischen Wahlen 2019 sprechen. Ich bange um meine CVP.

Gössi: Meine FDP hat immer betont: Wir brauchen diesen Rahmenvertrag sofort. Aber doch nicht schon vor den Wahlen.

Levrat: Meine SP will in die EU. Aber doch nicht in eine EU, die gegen flankierende Massnahmen für unsere Arbeitnehmer ist.

Pfister: Wenn wir nicht vom Gas gehen, stimmen wir im Wahljahr über die EU-Anbindung ab. Dieses Geschenk dürfen wir der SVP nicht machen.

Gössi: Als Liberale waren wir immer gegen die flankierenden Massnahmen. Aber jetzt ist für uns die Acht-Tage-Regelung halt wichtiger als der Rahmenvertrag.

Levrat: Dafür sagen wir, der Bundesrat sei an allem schuld. Wir können als EU-Beitritts-Partei ja nicht zugeben, dass die EU undemokratisch und neoliberal ist.

Pfister: Unsere drei Parteien müssen jetzt mit einer Stimme sprechen. Ich schlage vor, wir brauchen das Wort «sistieren».

Gössi: Ich sage in den Sonntagsmedien: «Wenn der Bundesrat inhaltlich mit der EU keine Einigung findet, müssen die Verhandlungen sistiert werden.»

Levrat: Ich sage, wir sollten’s noch einmal probieren. «Wenn das im Herbst nicht gelingt, muss der Bundesrat die Verhandlungen mit Brüssel sistieren.»

Pfister: Ich sage, für mich sei «eine Sistierung unumgänglich». Deshalb brauche es jetzt «Schadensbegrenzung und ein Stillhalteabkommen mit der EU».

Gössi: Stillhalten ist sehr gut. Genau bis nach den Wahlen, nämlich Montag, 21. Oktober 2019.

Levrat: Ich werde meinen Freunden in Brüssel mitteilen, dass sie wenn möglich so lange auf Strafmassnahmen verzichten sollen.

Pfister: Und bitte kein Wort, dass sich SP, FDP und CVP abgesprochen haben. Das wäre nur Wasser auf die Mühlen der SVP.

Gössi: Dafür lassen wir unseren Pascal Couchepin in der NZZ am Sonntag erzählen, warum die EU vor den Abstimmungen über die Personenfreizügigkeit noch so tat, als würde sie die flankierenden Massnahmen tolerieren.

Levrat: Dazu soll im Sonntagsblick unsere Micheline Calmy-Rey sagen: «Das Schweizer Recht schützt besser als das europäische.» Nur darf niemand merken, dass dies der Inhalt der SVP-Selbstbestimmungsinitiative ist.

Pfister: Und in der Zentralschweiz am Sonntag soll unser Joseph Deiss . . . Nein, er soll besser gar nichts.


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